Vermögensschaden

Als Vermögensschaden bezeichnet man Situationen bei denen zwar weder eine Person noch eine Sache unmittelbaren Schaden erleidet, jedoch durch schuldhaftes Verhalten einem anderen ein finanzieller Schaden zugefügt wird. Dabei wird zwischen "echten" Vermögensschäden und Sach- bzw. Personenfolgeschäden als "unechten" Vermögensschäden unterschieden.

    Echter
    Durch das versehentliche Löschen einer Datenbank sind die Mitarbeiter nicht in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen. Der Aufwand für die Wiederbeschaffung der Informationen wie auch der Nutzungsausfall bis zur Rekonstruktion der Datenbank verursacht erhebliche Kosten.
    Unechter (Personen-/Sachfolgeschaden)
    Beim Sachfolgeschaden hingegen entsteht der Vermögensschaden erst auf Basis von der Beschädigung einer Sache.

Durch den fehlerhaften Anschluss mehrerer Komponenten kommt es zur Überhitzung und dadurch zur Zerstörung einer Maschine. Dadurch kann der Auftrag nicht fristgerecht fertiggestellt werden. Es entsteht durch die Verzögerung ein Vermögensschaden der dem Auftraggeber vertraglich zugesichert wurde zu erstatten.

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