Was ist der Unterschied zwischen einer Berufshaftpflichtversicherung und einer Betriebshaftpflichtversicherung?

Die Berufshaftpflicht ist speziell für Berufe ausgelegt, die mit einem hohen Schadensvorkommen zu rechnen haben, die z.B. durch Planungs- Beratungs- oder Behandlungsfehler auftreten können. Zu diesen gehören u.a. Berufsgruppen wie Rechtsanwälte, Ärzte, Architekten oder Ingenieure. Der Gesetzgeber hat auf Grund des sehr hohen Risikos festgelegt, dass solche Berufe nur nach Vorlage eines entsprechenden Versicherungsschutzes ausgeführt werden dürfen. Eine reine Betriebshaftpflicht würde hier auf Grund der deutlich niedrigeren Deckungssummen keinen optimalen Versicherungsschutz bieten können, da in diesen Berufsgruppen die Schadensersatzklagen und die damit verbundenen Leistungen die Betriebshaftpflicht nicht decken könnte.

Die Betriebshaftpflicht deckt Ansprüche auf Schadensersatz Dritter, die durch Personen-, Sach- oder daraus folgenden Vermögensschäden entstehen können.  Meist liegt die Deckungssumme hier bei 2 bis 3 Millionen Euro für Personenschäden und Sachschäden. Bei Vermögensschäden meist bei 500.000 Euro bis 1 Millionen Euro. Die Versicherungssummen werden zusätzlich bis auf das 3-fache pro Versicherungsjahr erhöht. Die Anpassung Ihrer Bedürfnisse wird hierbei natürlich berücksichtigt und optimal an Sie angepasst. Die Betriebshaftpflicht sichert, wie der Name es bereits verlauten lässt alle Arten von Betrieben wie z.B. Friseursalon, Handwerker, IT-Dienstleister, usw. ab.

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